Macarons selber machen – ein Bericht mit Höhen und Tiefen

Nach knapp 3 Wochen Recherche und Probebacken ist ein hübscher Macaron-Regenbogen entstanden, der zum Einen schon vernascht wurde und zum Anderen noch in der Gefriertruhe auf seinen Einsatz wartet. Dabei habe ich langsam aber sicher herausgefunden, was einen Unterschied macht und was nicht.

macarons_rezept

To do:

  • Das Rezept macht den Unterschied! Nach drei gescheiterten Versuchen mit drei unterschiedlichen Rezepten, bin ich auf die Seite von Aurélie Bastian gestoßen, die in einem Video ihr eigenes Rezept vorstellt. Besonders praktisch: die Menge reicht für ein Backblech – wenn’s also nicht klappt, dann hat man nicht 60 misslungene Macaronschalen, sondern nur 20… 😉
  • Das Mandel-Puderzucker-Gemisch sollte auf jeden Fall gesiebt werden, damit die Macarons nachher eine glatte Oberfläche bekommen.
  • Das Eiweiß sollte gaaaaaanz steif geschlagen werden. Die Lebensmittelfarbe wird dann im Anschluss kurz untergerührt.
  • Zum Aufspritzen der Masse, sollte man einen Spritzbeutel MIT Spritztülle benutzen (und nicht die Ecke eines Gefierbeutels abschneiden), damit die Macarons schön rund werden.
  • Wenn man eine Silikonmatte benutzt, dann verlängert sich die Backzeit – das sollte man bedenken! Bei mir: 20 min. bei 140°C Ober-/Unterhitze.
  • Die Anwesenheit eines Au-pairs aus Paris und gutes Zureden trägt dazu bei, dass die „Füßchen“ schön hochsteigen und die Macarons nicht auseinenderlaufen – Danke Ines! 🙂
  • Vor dem Ablösen die Macaronschalen komplett auskühlen lassen, dann lösen sie sich ohne Rückstände von der Backmatte.

Not to do:

  • Es ist egal, ob man den Teig mit genau 3 gr. Lebensmittelfarbe einfärbt oder einfach das ganze Päckchen (ca. 5 gr.) reinkippt.
  • Es macht keinen Unterschied, ob das Eiweiß aus dem Kühlschrank kommt oder Zimmertemperatur hat. Und es ist – deprimierenderweise – auch egal, ob das Ei von glücklichen Hühnern vom eigenen Hof kommt oder aus dem Supermarkt.
  • Schimpfen und Fluchen hilft nicht, wenn die Macarons beim Backen verlaufen…
  • Für das Endergebnis ändert sich nichts, wenn die Macarons mit einer Spritztüte mit klitzekleiner ODER großzügiger Lochtülle gefüllt werden – für den Bäcker allerdings schon!

 

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Ein Kommentar zu „Macarons selber machen – ein Bericht mit Höhen und Tiefen

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