sommerlicher Naked Cake zur Hochzeit

Als zweite und wahrscheinlich vorletzte Hochzeitstorte in diesem Jahr wurde ein Naked Cake gewünscht.

Für oben hat sich die Braut einen Zitronenkuchen mit Lemon Curd und Frischkäsecreme ausgesucht. In der Mitte gab es lockeren Vanilleboden mit Erdbeeren und Mascarponecreme. Unten sollte es Schokolade mit Johannisbeere sein.

Für Optik und Deko hatte das Brautpaar einen Wunsch: Fondant sollte es nicht sein, weil der ja meist nicht mitgegessen wird, eine dicke Cremeschicht drumherum erschien uns etwas altbacken, daher sollte es ein Naked Cake werden. Damit die Torte aber nicht „unfertig“ erscheint, sollte ich sie gar nicht mit Creme einstreichen, sondern die Schichten klar getrennt lassen und alles mit Puderzucker bestäuben.
Leichter gesagt als getan…

Die besondere Herausforderung am Hochzeitstag waren dann noch Transport und Aufbau der Torte, was ich ausnahmsweise alleine über die Bühne bringen musste, weil sich der Schatz / Fels in der Brandung / Chef der Qualitätskontrolle um den Familienzuwachs kümmern musste. (Dazu ein anderes Mal mehr…)

Nicht verwunderlich also, wenn die Fotos diesmal nicht so schön sind wie sonst. Könnte auch daran liegen, dass ich 20 Minuten für Aufbau und Deko eingeplant hatte, aber nach 10 Minuten schon den Saal verlassen „durfte“…

Einhorntorte – die zweite

Während ich bei der ersten Torte dieser Art bewusst auf die Prinzesinnenoptik verzichtete, habe ich es bei dieser Einhorntorte richtig krachen lassen: Cremeröschen in rosarot, weiße Fondantblüten, Zuckerperlen und goldene Sterne.

Gefeiert wurde diesmal kein 30. Geburtstag, sondern der 3. – und da musste etwas Besonderes für Laura und ihre Gäste her.

Meine persönliche Premiere: ein Traum in Rosa ganz ohne Lebensmittelfarbe aber mit vollem Geschmack! In den Boden wurden Blaubeeren eingebacken, die den Kuchen herrlich saftig machten. Die Zitronenbuttercreme habe ich für innen und außen verwendet. Außerdem wurde sie für die Rosen und Tupfen mit Himbeerpüree eingefärbt.

Die Bilder stammen vom weltbesten Fotografen. Besser hätte es keiner hinbekommen! Vielen lieben Dank dafür!

Ein Traum in rosarot

Manchmal ist der Auftrag für eine Hochzeitstorte schon erteilt, bevor der entscheidende Antrag überhaupt gemacht wurde – frei nach dem Motto:
„Wenn wir mal heiraten, dann darfst du die Torte machen!“

So geschehen bei unseren langjährigen Freunden Maria und Björn, die beim Besprechen dann auch ganz genau wussten, was sie wollten: einen dreistöckige Fondanttorte mit Rüschen im Ombre-Look von weiß nach rosa. Relativ schlicht sollte sie werden und zu den Pfingstrosen passen, die sich später auf der Torte, in der Tischdeko und im Brautstrauß wiederfanden.

Die Füllungen waren zunächst auch klassisch: Vanilleboden mit Himbeere und weißer Schokoganche für die Mitte und Schokoboden mit Johannisbeere und dunkler Ganache für unten. Nur für die oberste Etage haben sie sich etwas Ausgefallenes ausgesucht: Karotten-Haselnuss-Böden gefüllt mit französischer Nugat-Buttercreme und Zitronen-Gelee. Zu Ostern hatte ich diese Torte schon einmal zur Probe gebacken, weil ich die Kombination unbedingt vorher probieren wollte.

Einhorntorte

Einhorntorten sind scheinbar in aller Munder – zumindest gibt es bei Pinterest jede Menge davon. Eigentlich wollte ich schon im März eine zu einem runden Geburtstag backen – doch dann kam der Schnupfen dazwischen und das Projekt musste verschoben werden.

Aber wie es der Zufall so will, habe ich im April eine Anfrage für eben so einen Kuchen bekommen, auch als Geschenk und mit Verweis auf diese Anleitung.

Innen bestand die Torte aus Vanilleböden und Pfirsichen mit Schmandcreme. Für außen habe ich Buttercreme verwendet und mit Lebensmittelfarbe unterschiedlich eingefärbt. Damit die Torte nicht zu sehr nach Prinzessinnengeburtstag aussah, habe ich sie in Blautönen gehalten.

Das nächste Einhorn ist schon bestellt – und diesmal wird es pink mit viiiiel Glitzer!

Johannisbeer-Mascarpone Torte

Ich habe keine Ahnung, wann das passiert ist, aber scheinbar ist eine „Tauftorte“ inzwischen quasi Pflicht. Dementsprechend durfte diese am vergangenen Wochenende auch nicht fehlen. Online habe ich mich auf die Suche nach etwas Besonderem gemacht und bin bei MaLu fündig geworden. Ihre samtige Johannisbeer-Mascarpone Torte ist ein echter Hingucker mit einem schicken, sahnigen Geheimnis im Inneren.

Sicherheitshalber habe ich die Torte vorher einmal zur Probe gebacken und ich muss schon sagen: der erste Versuch kann sich sehen lassen!

Die eigentliche Tauftorte gibt es dann morgen zu sehen.

Rainbow Cake

Neulich bekam ich eine Anfrage für einen Regenbogenkuchen zum 10. Geburtstag. Beim Rechercheiren bin ich schließlich bei Mann backt fündig geworden. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und den Teig für die sechs Böden eingefärbt und einzeln gebacken.

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Dass dafür die Orchesterprobe ausfallen musste und am Ende sowohl Küche als auch Bäckerin in Regenbogenfarben gehüllt waren, sollte lieber unerwähnt bleiben…

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Am Samstag wurden die Böden zugeschnitten und mit einer Frischkäsecreme gefüllt. Alles musste ganz exakt gearbeitet, geschnitten und abgewogen werden, um eine möglichst gleichmäßige Schichtung zu erhalten.

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Überzogen wurde der Rainbow Cake am Sonntag mit blauem Frischkäse-Topping und mit weißen Baisertupfen dekoriert – hat was von Himmel und Wolken, oder?

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Für das Geburtstagskind gab es dann passend dazu den Cake Topper mit  Anfangsbuchstabe. Ich muss schon sagen: trotz Cameo war es doch ganz schön aufwendig jede Farbe einzeln zu schneiden und aufzukleben. Außerdem hat mir die erste Variante in Rosa nicht gefallen und so musste ich Sonntag Morgen nochmal von vorne anfangen, damit auch alles perfekt zusammenpasste…

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Ich bin schon gespannt, wie der Kuchen ankam. Von außen konnte man das Regenbogenmuster ja nur erahnen. Wie der Kuchen im Inneren wohl ausgesehen hat?

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Die Sache mit den guten Vorsätzen…

„Einmal und nie wieder…“

Dieses Jahr mache ich Ernst! Wenn ich mir vornehme, etwas kein zweites Mal zu tun, dann will ich mich auch dran halten.

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Letztes Jahr hat das ja nicht sooo gut geklappt… Die Jägermeistertorte wollte ich beispielsweise kein zweites Mal machen, weil die erste schon jede Menge Zeit und Nerven gekostet hat. Als mich eine liebe Kollegin im Dezember aber danach fragte, konnte ich doch nicht nein sagen…

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Also gab es die „Platzhirsch_2.0-Torte“ aus saftigen Schokoladenböden (die wirklich so gut waren, wie nie zuvor), ertränkt in einer halben Flasche Jägermeister *hicks*, gefüllt mit dunkler Schokoganache und Passionsfruchtgelee. Im Vergleich zur Version 1.0 wurde die Torte nicht komplett mit Fondant überzogen, sondern mit Maracuja-Buttercreme bestrichen und mit Schokoganache als Dripping verziert.

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Hoffentlich hat sich das Geburtstagskind meinen Rat zu Herzen gekommen und ist nach Verzehr der Torte nicht mehr Auto gefahren. Wäre ja schade um den frisch erworbenen Führerschein gewesen…

Cake Pop Workshop

Im Vorfeld war ich nicht sicher, ob es eine gute Idee war, diesen Workshop anzubieten. Aber jetzt, wo alles so super geklappt hat, würde ich es jederzeit wieder tun!

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Je näher der Termin rückte, desto mehr habe ich mich darauf gefreut. Weil ich meinen Gästen auch etwas bieten wollte, habe ich für jede Teilnehmerin eine „Goodie Bag“ mit nützlichen und/oder schönen Sachen gepackt. Dekoriert waren die einzelnen Teile mit Fähnchen und schönen Sprüchen.

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Sonntag Nachmittag ging es dann los: Für jeden Gast gab es einen ferig gebackenen Kuchen, der zerkrümelt und mit Frosting vermischt wurde. Dann sollten sie daraus Kugeln formen, die zunächst einmal kühl gestellt wurden. Die nächsten Schritte waren dann natürlich „stielen“, überziehen und dekorieren. Ganz liebevoll haben die Mädels jeden einzelnen Cake Pop mit Perlen, Sternchen oder Schneeflocken verziert und vorsichtig für den Transport nach Hause eingepackt. Ihre Männer haben sie – also sowohl die Damen als auch die Leckereien – bestimmt schon sehnsüchtig erwartet.

Mädels, es war ein wunderschöner Nachmittag mit euch!