Probebacken für die erste Hochzeitstorte des Jahres

So… heute muss ich aufpassen, dass ich keine Informationen preisgebe, die bis zur Hochzeit im Mai geheim gehalten werden müssten. Die folgende Torte hat also nichts mit dieser Hochzeit zu tun und Zutaten, Geschmacksrichtung und Dekoration sind frei erfunden…

Zu Ostersonntag bekam die Torte als Topper kleine Häschen, die auch schon das Haus an der ein oder anderen Stelle zieren.

Gebacken wurden zwei Karotten-Haselnuss-Böden, die dann mit französischer Nugat-Buttercreme und zwei Ringen Zitronen-Gelee gefüllt wurden. Alle drei Komponenten hatten an diesem Tag Premiere und ich war gespannt, ob wie alles zusammen harmonieren würde.

Weil die Böden besonders schön und gerade gebacken waren, habe ich mich für die Variante Naked Cake entschieden. Wenn man den Probeessern glauben darf, war die Torte geschmacklich überzeugend. Nur die Oma hätte die Böden noch mit Schnaps getränkt…

Um ganz sicher zu sein, haben wir dem zukünftigen Brautpaar eine Probierportion vorbeigefahren. Am liebsten hätte ich ihnen den restlichen Kuchen da gelassen, aber daraus wurde nichts.* Als wir gingen, hatten wir mehr Kuchen auf der Tortenplatte als vorher…

* Wie es immer so ist: von der Creme hatte ich lieber mehr gemacht als zu wenig. Nun war also noch eine Schüssel Nugat-Buttercreme im Kühlschrank, die verarbeitet werden wollte. Der Teufelskreis hatte begonnen…
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Geburtstagskuchen-Bausatz

Zum Geburtstag habe ich neulich diesen „Werkzeugkasten“ verschenkt:

Geschnitten hat die Einzelteile glücklicherweise die Cameo. Das Bekleben und Zusammenstecken war aber auch so ein Gefummel und hat länger gedauert als gedacht. Gelohnt hat sich die Mühe aber auf jeden Fall…

Gefüllt wurde der Werkzeugkasten mit einem Yes-Törtchen, einer Kerze, Streichhölzern und ein bisschen Konfetti. Die Anleitung und Schneidedatei gibt es hier.

Passend dazu gab es diese Geburtstagskarte:

Erinnert ein bisschen an die Karte zu Maras Taufe, oder?

Spardose

Zur Taufe bekam die Lieblingsnichte eine selbstgemachte Spardose. Der Rahmen wurde außen mit der Cameo beschriftet und innen mit Designerpapier beklebt.

Das Vorhaben wäre kurz vor knapp noch gescheitert, wenn nicht die liebe Katrin mit einem neuen Bilderrahmen ausgeholfen und Stephan in seiner beneidenswert ausgestatteten Werkstatt für den letzten Schliff gesorgt hätte, während ich mich verzweifelt auf die Suche nach genügend Kleingeld machte… *Dankeschön*

Ob die stolzen Eltern das Geld direkt für den gewünschten Fahrradanhänger ausgeben, auf das erste Auto des Töchterchens sparen oder noch Größeres anstreben, bleibt abzuwarten…

Rainbow Cake

Neulich bekam ich eine Anfrage für einen Regenbogenkuchen zum 10. Geburtstag. Beim Rechercheiren bin ich schließlich bei Mann backt fündig geworden. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und den Teig für die sechs Böden eingefärbt und einzeln gebacken.

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Dass dafür die Orchesterprobe ausfallen musste und am Ende sowohl Küche als auch Bäckerin in Regenbogenfarben gehüllt waren, sollte lieber unerwähnt bleiben…

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Am Samstag wurden die Böden zugeschnitten und mit einer Frischkäsecreme gefüllt. Alles musste ganz exakt gearbeitet, geschnitten und abgewogen werden, um eine möglichst gleichmäßige Schichtung zu erhalten.

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Überzogen wurde der Rainbow Cake am Sonntag mit blauem Frischkäse-Topping und mit weißen Baisertupfen dekoriert – hat was von Himmel und Wolken, oder?

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Für das Geburtstagskind gab es dann passend dazu den Cake Topper mit  Anfangsbuchstabe. Ich muss schon sagen: trotz Cameo war es doch ganz schön aufwendig jede Farbe einzeln zu schneiden und aufzukleben. Außerdem hat mir die erste Variante in Rosa nicht gefallen und so musste ich Sonntag Morgen nochmal von vorne anfangen, damit auch alles perfekt zusammenpasste…

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Ich bin schon gespannt, wie der Kuchen ankam. Von außen konnte man das Regenbogenmuster ja nur erahnen. Wie der Kuchen im Inneren wohl ausgesehen hat?

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Die Sache mit den guten Vorsätzen…

„Einmal und nie wieder…“

Dieses Jahr mache ich Ernst! Wenn ich mir vornehme, etwas kein zweites Mal zu tun, dann will ich mich auch dran halten.

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Letztes Jahr hat das ja nicht sooo gut geklappt… Die Jägermeistertorte wollte ich beispielsweise kein zweites Mal machen, weil die erste schon jede Menge Zeit und Nerven gekostet hat. Als mich eine liebe Kollegin im Dezember aber danach fragte, konnte ich doch nicht nein sagen…

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Also gab es die „Platzhirsch_2.0-Torte“ aus saftigen Schokoladenböden (die wirklich so gut waren, wie nie zuvor), ertränkt in einer halben Flasche Jägermeister *hicks*, gefüllt mit dunkler Schokoganache und Passionsfruchtgelee. Im Vergleich zur Version 1.0 wurde die Torte nicht komplett mit Fondant überzogen, sondern mit Maracuja-Buttercreme bestrichen und mit Schokoganache als Dripping verziert.

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Hoffentlich hat sich das Geburtstagskind meinen Rat zu Herzen gekommen und ist nach Verzehr der Torte nicht mehr Auto gefahren. Wäre ja schade um den frisch erworbenen Führerschein gewesen…

Nie mehr Blütenmeer

Janina und Emmanuel haben sich im Februar bei mir gemeldet um nach einer Hochzeitstorte zu fragen. Als die zukünftige Braut mir ein Bild schickte, war ich entzückt! Es war eine Torte, die mit einem Meer aus Blüten überzogen war.

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Im Juni haben wir uns getroffen um die Details zu besprechen und im September habe ich die Blüten modelliert, die Böden gebacken und die dreierlei Torten gefüllt. Alles lief perfekt nach Plan. Bis wir die Blüten auf den drei Fondanttorten anbringen wollten…

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Kurz vorher hatte ich jede einzelne der 600 Blüten noch mit kleinen Zuckerperlen verziert. Beim Anbringen haben sind diese dann zunehmend mit einem zarten Klirren auf den Holztisch und den Wohnzimmerboden verabschiedet. Von diesem Geräusch träume ich immer noch! Auch die Kombination aus Fondantblüten, Lebensmittelkleber und Kühlschrank hielt einige Überraschungen für uns bereit. Zuletzt hat dann doch alles geklappt, das Brautpaar war zufrieden und die Gäste begeistert.

Eigentlich war ich mir sicher, dass ich so ein Projekt kein zweites Mal in Angriff nehmen wollte, aber jetzt, wo ich die Bilder sehe, muss ich zugeben: ziemlich hübsch…

How to make a Candy Bar

Memo an mich selbst: das habe ich für die Candy Bar gebraucht…

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Vielleicht war es ja nicht die Letzte. Bevor ich jedes Mal von vorne beginne, sind hier die Dinge, die ich mir merken sollte…

Gebackenes:

  • hier die Füllung für die Macarons mit Himbeer- und Brombeer-Joghurt-Ganache
  • hier das Rezept für das „leckerste Karamell (Fudge) der Welt“
  • hier die Feigen-Walnuss-Cupcakes mit Honig-Mascarpone-Frosting
  • und hier nochmal das Rezept für das Hausgemachte Snickers
  • für die Bai(s)erküsschen pro Farbe die einfache Menge und auf zweimal backen, für Macarons ebenso
  • Cake Pops – läuft!

Süßkram:

  • zum Füllen der 12 Smoothiebecher reichen 2 Packungen Flips/Brezeln bzw. 4 Packungen Popcorn
  • Marshmallows und Colakracher passen einfach immer

Gebasteltes:

  • Schwarz, Weiß und Craft passen immer.
  • Hochzeitslogo oder Monogramm können überall hin.
  • Warum selbst Verpackungen falten, wenn es die schon fertig zu kaufen gibt?!

Naked Cake zur Hochzeit

Zusammen mit der kurzfristigen Anfrage für die Candy Bar kam auch der Wunsch nach einer Hochzeitstorte auf. Wäre es nicht um einen Naked Cake gegangen, dann hätte ich wirklich absagen müssen, aber so konnte ich nicht Nein sagen…

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Die Geschmacksrichtung der Torte wurden passend zu Deko und Jahreszeit gewählt:

  • Sachertorte mit Schokoganache, Aprikosen- und Brombeerfruchteinlage
  • Vanilleboden mit Brombeerbuttercreme und -fruchteinlage
  • zweierlei Kürbis-Guinness-Böden mit Mascarponecreme und Ahornsirup

Zusammengesetzt haben wir das Schmuckstück in der Küche vor Ort, während uns der Küchenchef ganz genau auf die Finger geschaut hat. Für die Deko wurden die Leckereien benutzt, die sich auch in der Candy Bar befanden. Zu den Blüten gibt es noch eine Geschichte – die erzähle ich ein anderes Mal…