Pavlova

Aus Angst, der Croquembouche könnte nicht reichen, gab es zum Geburtstagskaffeetrinken noch diese kleinen Pavlovas mit frischen Beeren:

Der Eischnee war „schnell“ aufgeschlagen und gebacken. Dann mussten die Baisernester nur noch mit Sahne gefüllt und mit Beeren dekoriert werden.

Das Rezept dazu gibt es hier.

Advertisements

Mango-Limetten-Torte

Mein absoluter Lieblingskuchen ist im Moment die Johannisbeer-Mascarpone Torte, die ich im März zum ersten Mal gemacht habe. Weil es aber langweilig wäre, dasselbe zweimal zu essen, gibt es hier eine Abwandlung:

Der Boden ist aus einem saftigen Zitronen-Sauerrahm-Teig, die Halbkugeln sind aus Limettencreme und die Füllung ist eine Mango-Mousse. Garniert mit ein paar Sahnetuffs und dekoriert mit Physalis und Minze – und schon ist die Sommervariante fertig!

Hochzeitstorte

Hier kommt nun die letzte Hochzeitstorte des Jahres –
möglicherweise die letzte überhaupt.
Gewünscht wurde locker, leicht und fruchtig, nur nicht zu mächtig, nur nicht zu schwer, aber doch so stabil, dass das Brautpaar die Torte mit dem Schwert anschneiden konnte:

Geliefert wurden drei Etagen in den Sorten Limette, Himbeere und Mango.
Besonders elegant wirkten die Cremetorten durch den Dekorbiskuit mit Spitzenmuster.
Die Figur hat die Braut extra anfertigen lassen – ein echter Hingucker!

Einen herzlichen Dank an den weltbesten Fotografen – ohne ihn gäbe es keine Bilder- und meinen besonderern Dank an seine Frau, die für den reibungslosen Transport gesorgt hat.

Inzwischen ist ein bisschen Zeit vergangen, die Küche ist wieder aufgräumt, die Nerven haben sich beruhigt und das Brautpaar war mit meinem Werk zufrieden.
Selbst von der Location, die ich eigentlich nie wieder beliefern wollte, weil es dort bisher immer Ärger gab, war ich angenehm überrascht.

Trotzdem steht mein Entschluss fest: dies war die letzte Hochzeitstorte.
Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist und dieser Punkt war leider schon vor dieser Hochzeit erreicht..

Herzensangelegenheit

Als mich (m)eine liebe Kollegin fragte, ob ich ihre Hochzeitstorte backen würde, sagte ich natürlich zu. Gewünscht hat sie sich einen Naked Cake. Abgesehen von wenigen Ausschlusskriterien ließ sie mir freie Hand…
Weil das Brautpaar eher im kleinen Kreis feierte, sollte auch die Torte klein aber fein werden. Es war mir eine Herzensangelegenheit, den beiden eine Torte nach ihrem Geschmack – also von außen und innen – zu backen und so einen kleinen Teil zu einer bestimmt gelungenen Feier beizutragen.

Damit die Torte schön sommerlich wurde, wurden Heidelbeeren und Johannisbeeren – letztere frisch geerntet aus Mamas Garten – in die Böden eingebacken. Gefüllt wurden beide Etagen mit einer Zitronen-Mascarpone-Creme.
Das Drama um die geplante Buttercreme, die mitternächliche Panikattacke und den Einkauf am Samstagmorgen erspare ich euch.

Die Infos zur gewünschten Wimpelkette habe ich übrigens während des Auftrittes am Pfarrfest bekommen. Ich staunte nicht schlecht, als ich zwischen Walzer, Marsch und Polka etwas über Farbpaletten, Spitznamen und Animefiguren las!

Torte zum 1. Geburtstag

Lucas Mama hat eine Torte zum ersten Geburtstag ihres Sohnemannes bestellt. Der Name sollte drauf und eine große Eins. Den Rest hat sie mir überlassen – schön und nicht schön… Wenn ich die Qual der Wahl habe, dann ist das manchmal schwieriger, als eine klare Vorgabe, denn dann muss ich ja selbst entscheiden.

Es wurde schließlich eine Blaubeertorte mit Zitronenbuttercreme, wie es sie auch schon als Einhorntorte gab. Diesmal aber eingestrichen als „Wölkchentorte“ mit Farbverlauf von Blau nach Weiß. Im Nachhinein hätte man das gute Stück auch „Bayerntorte“ nennen können.

Die Girlande habe ich selbst gestanzt und bestempelt. Bei der Zahl hat die Cameo geholfen. Ich hoffe, die Torte hat geschmeckt und der kleine Luca hat auch ein Stück davon abbekommen! 😉

sommerlicher Naked Cake zur Hochzeit

Als zweite und wahrscheinlich vorvorletzte Hochzeitstorte in diesem Jahr wurde ein Naked Cake gewünscht.

Für oben hat sich die Braut einen Zitronenkuchen mit Lemon Curd und Frischkäsecreme ausgesucht. In der Mitte gab es lockeren Vanilleboden mit Erdbeeren und Mascarponecreme. Unten sollte es Schokolade mit Johannisbeere sein.

Für Optik und Deko hatte das Brautpaar einen Wunsch: Fondant sollte es nicht sein, weil der ja meist nicht mitgegessen wird, eine dicke Cremeschicht drumherum erschien uns etwas altbacken, daher sollte es ein Naked Cake werden. Damit die Torte aber nicht „unfertig“ erscheint, sollte ich sie gar nicht mit Creme einstreichen, sondern die Schichten klar getrennt lassen und alles mit Puderzucker bestäuben.
Leichter gesagt als getan…

Die besondere Herausforderung am Hochzeitstag waren dann noch Transport und Aufbau der Torte, was ich ausnahmsweise alleine über die Bühne bringen musste, weil sich der Schatz / Fels in der Brandung / Chef der Qualitätskontrolle um den Familienzuwachs kümmern musste. (Dazu ein anderes Mal mehr…)

Nicht verwunderlich also, wenn die Fotos diesmal nicht so schön sind wie sonst. Könnte auch daran liegen, dass ich 20 Minuten für Aufbau und Deko eingeplant hatte, aber nach 10 Minuten schon den Saal verlassen „durfte“…

Einhorntorte – die zweite

Während ich bei der ersten Torte dieser Art bewusst auf die Prinzesinnenoptik verzichtete, habe ich es bei dieser Einhorntorte richtig krachen lassen: Cremeröschen in rosarot, weiße Fondantblüten, Zuckerperlen und goldene Sterne.

Gefeiert wurde diesmal kein 30. Geburtstag, sondern der 3. – und da musste etwas Besonderes für Laura und ihre Gäste her.

Meine persönliche Premiere: ein Traum in Rosa ganz ohne Lebensmittelfarbe aber mit vollem Geschmack! In den Boden wurden Blaubeeren eingebacken, die den Kuchen herrlich saftig machten. Die Zitronenbuttercreme habe ich für innen und außen verwendet. Außerdem wurde sie für die Rosen und Tupfen mit Himbeerpüree eingefärbt.

Die Bilder stammen vom weltbesten Fotografen. Besser hätte es keiner hinbekommen! Vielen lieben Dank dafür!

Ein Traum in rosarot

Manchmal ist der Auftrag für eine Hochzeitstorte schon erteilt, bevor der entscheidende Antrag überhaupt gemacht wurde – frei nach dem Motto:
„Wenn wir mal heiraten, dann darfst du die Torte machen!“

So geschehen bei unseren langjährigen Freunden Maria und Björn, die beim Besprechen dann auch ganz genau wussten, was sie wollten: einen dreistöckige Fondanttorte mit Rüschen im Ombre-Look von weiß nach rosa. Relativ schlicht sollte sie werden und zu den Pfingstrosen passen, die sich später auf der Torte, in der Tischdeko und im Brautstrauß wiederfanden.

Die Füllungen waren zunächst auch klassisch: Vanilleboden mit Himbeere und weißer Schokoganche für die Mitte und Schokoboden mit Johannisbeere und dunkler Ganache für unten. Nur für die oberste Etage haben sie sich etwas Ausgefallenes ausgesucht: Karotten-Haselnuss-Böden gefüllt mit französischer Nugat-Buttercreme und Zitronen-Gelee. Zu Ostern hatte ich diese Torte schon einmal zur Probe gebacken, weil ich die Kombination unbedingt vorher probieren wollte.