Einhorntorte

Einhorntorten sind scheinbar in aller Munder – zumindest gibt es bei Pinterest jede Menge davon. Eigentlich wollte ich schon im März eine zu einem runden Geburtstag backen – doch dann kam der Schnupfen dazwischen und das Projekt musste verschoben werden.

Aber wie es der Zufall so will, habe ich im April eine Anfrage für eben so einen Kuchen bekommen, auch als Geschenk und mit Verweis auf diese Anleitung.

Innen bestand die Torte aus Vanilleböden und Pfirsichen mit Schmandcreme. Für außen habe ich Buttercreme verwendet und mit Lebensmittelfarbe unterschiedlich eingefärbt. Damit die Torte nicht zu sehr nach Prinzessinnengeburtstag aussah, habe ich sie in Blautönen gehalten.

Das nächste Einhorn ist schon bestellt – und diesmal wird es pink mit viiiiel Glitzer!

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Probebacken für die erste Hochzeitstorte des Jahres

So… heute muss ich aufpassen, dass ich keine Informationen preisgebe, die bis zur Hochzeit im Mai geheim gehalten werden müssten. Die folgende Torte hat also nichts mit dieser Hochzeit zu tun und Zutaten, Geschmacksrichtung und Dekoration sind frei erfunden…

Zu Ostersonntag bekam die Torte als Topper kleine Häschen, die auch schon das Haus an der ein oder anderen Stelle zieren.

Gebacken wurden zwei Karotten-Haselnuss-Böden, die dann mit französischer Nugat-Buttercreme und zwei Ringen Zitronen-Gelee gefüllt wurden. Alle drei Komponenten hatten an diesem Tag Premiere und ich war gespannt, ob wie alles zusammen harmonieren würde.

Weil die Böden besonders schön und gerade gebacken waren, habe ich mich für die Variante Naked Cake entschieden. Wenn man den Probeessern glauben darf, war die Torte geschmacklich überzeugend. Nur die Oma hätte die Böden noch mit Schnaps getränkt…

Um ganz sicher zu sein, haben wir dem zukünftigen Brautpaar eine Probierportion vorbeigefahren. Am liebsten hätte ich ihnen den restlichen Kuchen da gelassen, aber daraus wurde nichts.* Als wir gingen, hatten wir mehr Kuchen auf der Tortenplatte als vorher…

* Wie es immer so ist: von der Creme hatte ich lieber mehr gemacht als zu wenig. Nun war also noch eine Schüssel Nugat-Buttercreme im Kühlschrank, die verarbeitet werden wollte. Der Teufelskreis hatte begonnen…

Johannisbeer-Mascarpone Torte

Ich habe keine Ahnung, wann das passiert ist, aber scheinbar ist eine „Tauftorte“ inzwischen quasi Pflicht. Dementsprechend durfte diese am vergangenen Wochenende auch nicht fehlen. Online habe ich mich auf die Suche nach etwas Besonderem gemacht und bin bei MaLu fündig geworden. Ihre samtige Johannisbeer-Mascarpone Torte ist ein echter Hingucker mit einem schicken, sahnigen Geheimnis im Inneren.

Sicherheitshalber habe ich die Torte vorher einmal zur Probe gebacken und ich muss schon sagen: der erste Versuch kann sich sehen lassen!

Die eigentliche Tauftorte gibt es dann morgen zu sehen.

Rainbow Cake

Neulich bekam ich eine Anfrage für einen Regenbogenkuchen zum 10. Geburtstag. Beim Rechercheiren bin ich schließlich bei Mann backt fündig geworden. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und den Teig für die sechs Böden eingefärbt und einzeln gebacken.

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Dass dafür die Orchesterprobe ausfallen musste und am Ende sowohl Küche als auch Bäckerin in Regenbogenfarben gehüllt waren, sollte lieber unerwähnt bleiben…

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Am Samstag wurden die Böden zugeschnitten und mit einer Frischkäsecreme gefüllt. Alles musste ganz exakt gearbeitet, geschnitten und abgewogen werden, um eine möglichst gleichmäßige Schichtung zu erhalten.

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Überzogen wurde der Rainbow Cake am Sonntag mit blauem Frischkäse-Topping und mit weißen Baisertupfen dekoriert – hat was von Himmel und Wolken, oder?

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Für das Geburtstagskind gab es dann passend dazu den Cake Topper mit  Anfangsbuchstabe. Ich muss schon sagen: trotz Cameo war es doch ganz schön aufwendig jede Farbe einzeln zu schneiden und aufzukleben. Außerdem hat mir die erste Variante in Rosa nicht gefallen und so musste ich Sonntag Morgen nochmal von vorne anfangen, damit auch alles perfekt zusammenpasste…

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Ich bin schon gespannt, wie der Kuchen ankam. Von außen konnte man das Regenbogenmuster ja nur erahnen. Wie der Kuchen im Inneren wohl ausgesehen hat?

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Die Sache mit den guten Vorsätzen…

„Einmal und nie wieder…“

Dieses Jahr mache ich Ernst! Wenn ich mir vornehme, etwas kein zweites Mal zu tun, dann will ich mich auch dran halten.

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Letztes Jahr hat das ja nicht sooo gut geklappt… Die Jägermeistertorte wollte ich beispielsweise kein zweites Mal machen, weil die erste schon jede Menge Zeit und Nerven gekostet hat. Als mich eine liebe Kollegin im Dezember aber danach fragte, konnte ich doch nicht nein sagen…

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Also gab es die „Platzhirsch_2.0-Torte“ aus saftigen Schokoladenböden (die wirklich so gut waren, wie nie zuvor), ertränkt in einer halben Flasche Jägermeister *hicks*, gefüllt mit dunkler Schokoganache und Passionsfruchtgelee. Im Vergleich zur Version 1.0 wurde die Torte nicht komplett mit Fondant überzogen, sondern mit Maracuja-Buttercreme bestrichen und mit Schokoganache als Dripping verziert.

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Hoffentlich hat sich das Geburtstagskind meinen Rat zu Herzen gekommen und ist nach Verzehr der Torte nicht mehr Auto gefahren. Wäre ja schade um den frisch erworbenen Führerschein gewesen…

Kürbis-Guinness-Torte

Diese Torte gehört definitiv zum Herbst und schmeckt wahrscheinlich auch nur in dieser Jahreszeit! Leckere Ahorn-Mascarponecreme umhüllt die saftigen Kürbisböden mit Nelken, Zimt und Ingwer und die feinen Schoko-Guinnessböden.

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Damit man sich besser vorstellen kann, wie es im Inneren aussieht, hier der Blick auf die Torte vor dem Einstreichen mit Creme:

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Den angeschnittenen Kuchen konnte ich bisher nicht akkurat ablichten, da der Kuchen entweder gleich aufgegessen oder verschenkt wurde.

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Letztes Jahr gab es die ausgefallene Torte erstmals zum Geburtstag der Oma im September, dann hat ihn die Schwägerin in Spe zusammen mit der Halloween-Candy-Bar im Oktober bekommen. Dieses Jahr gab es die Torte schon zur Hochzeit, zum Freitagskaffee und zuletzt zu „Schwiegeropas“ Geburtstag. Der Kuchen sah jedes Mal anders aus, hat aber hoffentlich bestimmt immer lecker geschmeckt.

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Mirror Glaze Cake – 1. Versuch

Mirror Glaze Cake – noch so ein verrückter Kuchen, der total im Trend liegt. Bei Pinterest habe ich diese wunderschönen, mit einer hochglänzenden Glasur überzogenen Torten gesehen und bei Conny das passende Rezept gefunden.

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Die fertige Torte (hier: Vanillekuchen mit Passionsfruchtmousse und Pfirsichstückchen) wird durchgekühlt und dann mit der Spiegelglasur aus Gelatine, Zucker, gesüßter Kondensmilch und Schokolade mehrfach übergossen.

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Oben drauf die Deko mit frischen Früchten und am unteren Rand Mandelkrokant für den Crunch – für den ersten Versuch kann sich die Torte sehen lassen, oder?

Nie mehr Blütenmeer

Janina und Emmanuel haben sich im Februar bei mir gemeldet um nach einer Hochzeitstorte zu fragen. Als die zukünftige Braut mir ein Bild schickte, war ich entzückt! Es war eine Torte, die mit einem Meer aus Blüten überzogen war.

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Im Juni haben wir uns getroffen um die Details zu besprechen und im September habe ich die Blüten modelliert, die Böden gebacken und die dreierlei Torten gefüllt. Alles lief perfekt nach Plan. Bis wir die Blüten auf den drei Fondanttorten anbringen wollten…

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Kurz vorher hatte ich jede einzelne der 600 Blüten noch mit kleinen Zuckerperlen verziert. Beim Anbringen haben sind diese dann zunehmend mit einem zarten Klirren auf den Holztisch und den Wohnzimmerboden verabschiedet. Von diesem Geräusch träume ich immer noch! Auch die Kombination aus Fondantblüten, Lebensmittelkleber und Kühlschrank hielt einige Überraschungen für uns bereit. Zuletzt hat dann doch alles geklappt, das Brautpaar war zufrieden und die Gäste begeistert.

Eigentlich war ich mir sicher, dass ich so ein Projekt kein zweites Mal in Angriff nehmen wollte, aber jetzt, wo ich die Bilder sehe, muss ich zugeben: ziemlich hübsch…

Drip Cake

drip-cake-sarah-2Zugegeben: vor drei Wochen wusste ich noch nicht einmal, was ein Drip Cake ist – oder heißt es doch Dripping Cake?! Als ich im Fernsehen dann aber sehen konnte, wie diese Art Kuchen gemacht wird, war es um mich geschehen. Wie praktisch, dass die Schwägerin in Spe für die Taufe ihres Patenkindes noch eine Torte brauchen konnte…

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Dass die dunkle Schokoganache vom oberen Rand herunterfließt ohne den Boden zu berühren, ist Absicht und erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Unter dem zäh fließendem Topping verbergen sich lockere Zitronenböden, eine Einlage aus Brombeer-fruchtpürree und luftige Brombeerbuttercreme.

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Da die Torte am selben Wochenende entstanden ist wie die Candy Bar und die Hochzeitstorte, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich auch die Deko ähnelt.

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